PATHWAY & GLOSSAR

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Laborwerte

Großes Blutbild

Weiße Blutkörperchen; bei erhöhter Anzahl meist Hinweis auf bakteriellen Infekt; gelegentlich auch Hinweis auf Blutkrebs.

Rote Blutkörperchen; bei zu geringer Anzahl Hinweis auf Blutung oder Blutbildungsprobleme.

Blutfarbstoff, bei Verminderung Hinweis auf Anämie (Blutarmut) aufgrund von Blutung oder Blutbildungsproblemen.

Verhältnis fester zu flüssigen Bestandteilen im Blut.

Zellvolumen der roten Blutkörperchen; mögliche Hinweise auf die Ursache einer Blutarmut.

Blutfarbstoffgehalt der einzelnen roten Blutkörperchen; ebenfalls Hinweise auf die Ursache einer Blutarmut.

Blutplättchen; sind bei entsprechenden (Verletzungs-)reizen (neben z.B. äußere Körperverletzungen auch innere Arterienwandveränderungen) durch Plättchenverklumpung für Gerinnselbildung verantwortlich.

Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die bei Erhöhung insbesondere auf bakteriellen Infekt hinweisen.

Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die bei Erhöhung insbesondere auf bakteriellen Infekt hinweisen.

Untergruppe der weißen Blutkörperchen.

Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die bei Erhöhung auf Allergie oder auch Infektion mit Einzellern, Würmer hinweisen

Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die bei Erhöhung auf meist virale Infekte hinweisen.

Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die bei Erhöhung meist auf bestimmte Vireninfekte (z.B. Epstein Barr-Virus; sogenanntes Pfeiffer’sches Drüsenfieber) hinweisen.

Blutzuckerwerte

Blutzucker, i.d.R. nüchtern bestimmt; bei Erhöhung Hinweis auf diabetische Stoffwechsellage.

Glykosyliertes Hämoglobin (Blutfarbstoff); ,,Langzeitmarker“ der Blutzuckerregulierung der zurückliegen- den 3 Monate; wichtig in der Diabetes-Diagnostik und -überwachung.

Verhältnis von Glukose (Blutzucker) und Insulin; bei erhöhten Werten Hinweiseiner sogenannten Insulinresistenz (insbesondere bei sogenanntem metabolischem Syndrom bei Adipositas; ohne präventive Maßnahmen Frühstufe eines sich entwickelnden Diabetes mellitus).

Cholesterinstatus

Blutfettstoff, der für viele Hormon- und Zellwänden benötigt wird.

„Böses“ Cholesterin, das in den arteriellen Gefäßwänden Atherosklerose (Gefäßwandverdickung und -verletzungen als Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall) verursacht.

„Gutes“ Cholesterin, das in den arteriellen Gefäßwänden Atherosklerose verhindert, indem es das LDL-Cholesterin aus der Wand zur Leber herausbefördert, wo es ausgeschieden werden kann; kann durch Fitnesstraining prognostisch relevant erhöht werden.

Neutralfette, in Abhängigkeit von Ernährung und Bewegung erhöht, ebenfalls Risiko zur Atherosklerose Entstehung.

Leber-/Gallenwerte-/Bauchspeicheldrüsenwerte

Transaminase; bei Leberaffektionen (insbesondere Alkohol, Leberentzündung, Speichererkrankungen, bestimmte Medikamentennebenwirkung etc.) erhöht.

Transaminase; bei Leberaffektionen (Leberentzündung, Speichererkrankungen, Alkohol, bestimmte Medikamentennebenwirkung etc.) erhöht; auch bei Herzinfarkt erhöht.

Transaminase; bei Leberaffektionen (Leberentzündung, Speichererkrankungen, Alkohol, bestimmte Medikamentennebenwirkung etc.) erhöht.

Behandlungsanlässe

Verschiedene Ursachen können die Entwicklung von Herzschmerz begüstigen. Wir helfen Ihnen, dabei die Ursache zu identifizieren.

Herzinsuffizienz, d.h. meist Luftnot bei eingeschränkter Pumpkraft oder Füllungsproblem der linken Herzkammer.

Chronisches Koronarsyndrom (CCS) resp. koronare Herzkrankheit (KHK). KHK; d.h. oft Brustschmerz (Angina pectoris) durch Blockierungen der Herzkranzgefäße mit nicht ausreichender Durchblutung des Herzmuskels

Angeborene oder erworbene Vitien.

Vitien; d.h. entweder Verengungen oder Undichtigkeiten von Herzklappen, die zu Symptomen wie Luftnot führen können.“

Arrhyhtmien; d.h. Unregelmäßigkeiten der Erregungsbildung oder -leitung; entweder auf Vorhof- oder Herzkammebene, die ggf. zu Symptomen wie Schwindel bis hin zu Bewußtlosigkeit führen können

„Arterielle Hypertonus; d.h. erhöhte Blutdruckwerte mit verschiedenen Ursachen, die einen wichtigen Risikofaktor für Atherosklerose, Arterienwandverdickung und -verkalkung inkl. Herzinfarkt darstellen.“

Myokarditis; i.e. innerlich Herzmuskelerkrankungen, die zu Pumpleistungsstörungen der linken Herzkammer führen können.

Diabetes mellitus / Insulinresistenz, die ein deutliches Herzkreislaufrisiko darstellen und deswegen eingestellt werden müssen.

Adipositas / mit metabolischem Syndrom; d.h. das aktuell höchste Herzkreislaufrisiko; sodass hier die Messung und intensive ärztliche Beratung von großer präventiver Bedeutung ist

Neben organischen Ursachen beschäftigen wir uns mit ihrem psychosozialen Kontext und helfen Ihnen aktiv Stress im Alltag zu reduzieren.

Untersuchungsmethoden

Im Rahmen unserer Check-Ups führen wir verschiedene Untersuchungen je nach Paket durch. Im Executive Check-Up bieten wir weitere, hinzubuchbare Leistungen entsprechend eines Punktesystems an. Diese finden Sie hier:

Außerdem haben Sie die Möglichkeit bestimmte Leistungen in unserer angegliederten Privatpraxis wahrzunehemen. Im Folgenden finden Sie eine Begriffserklärung zu relevanten Parametern der jeweiligen Untersuchungen.

Sammlung aller ursächlicher Risikofaktoren und Gesamtrisiko-Berrechnung mit Scoring-Systemen

Durch einen niederschwelligen Strom, der durch den liegenden Körper unbemerkt geleitet wird, wird dessen Zusammensetzung von Fett-, Muskel- und Wassergehalt gemessen. Es entstehen wichtige Informationen für die Beratung.

In Kenntnis der differenzierten Krankheitslehre werden weit über das Übliche hinausgehende Laborwerte analysiert, z.T. in der Praxis mit point-of-care (POC)-Geräten, z.T. in verschiedenen Laboren in Düsseldorf, München, Berlin. Wichtig sind spezifische Entzündungsparameter aus der Plaque, Immunstatus, Periodontitis-Biomarker (als Herzinfarktrisiko), Hormonanalysen, spezielle Tumormarker.

Registrierung des Stromkurvenverlaufs zur Erkennung von Herzmuskelproblemen und/oder Herzrhythmusstörungen

An europäischen Leitlinien orientierte sichere Diagnostik einer Bluthochdruckerkrankung mit Riva-Rocci-Messung am Oberarm

Ultraschallmethode mit Erfassung der Blutflussgeschwindigkeit mit ggf. vorliegender Durchblutungsstörung

Ultraschall des Herzens zur Erkennung oder Ausschluss struktureller Herzerkrankungen mit modernstem high end-Gerät (Epiq Elite®, Philips)

Ultraschalluntersuchung über eine Sonde durch Speiseröhre und Magen bei speziellen Fragestellungen mit modernstem high end-Gerät (Epiq Elite®, Philips)

Hochsensitive und -spezifische Belastungsuntersuchung zur Feststellung oder Ausschluss von Durchblutungsstörungen des Herzens (Epiq Elite®, Philips)

Messung von forciertem expiratorischem Volumen als auch Vitalkapazität zur Erfassung von Bronchien- und Lungengerüstveränderung (Spirometer, custo)

Magnetresonanztomographie (MRT) (Magnetom Avanto®, Siemens), Computertomographie (MSCT) (SOMATOM Definition AS®, Siemens); Szintigraphie (D-SPECT Gammakamera®, Spectrum Dynamics) (modernste Gerätegenerationen) als methodisch verschiedene Verfahren zur Erzeugung von detaillierten Schnittbildern des Gewebes in innerhäusiger enger / interdisziplinärer Kooperation mit radios

Belastungsuntersuchung mit Erfassung der Ein- und Ausatemgase; Messung der goldenen Standards der kardiopulmonalen Funktion (Fitness) anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme und anaeroben Schwelle (Cortex und custo)

Durch den telemedizinischen Ophthalmologie-Partner des Universitätsklinikums Erlangen wird mit eine standardisierten Funduskamera der Augenhintergrund analysiert (TalkingEye), wie es bei Bluthochdruck und chronischem Koronarsyndrom wichtig sein kann.

Registrierung konsekutiver, variabler Herzaktionsdauern zur Ermittlung der (Dys)balance von Sympathikus und Parasympatikus (vegetativen Nervensystem), damit objektive Erfassung von Stress vs. Entspannung

Registrierung der Pulswellenverlaufs mit Messung von Pulswellengeschwindigkeit und Augmentationsindex als auch zentralem Blutdruck; damit Erfassung von Elastizität resp. Steifigkeit der Arterien (Arteriograph®, Tensomed; Vicorder®, 80 Beats Medical); weiterhin auch Messung der flow mediated slowing (FMS) ähnlich der flow mediated dilatation (FMD) zur Erfassung der endothelialen Dysfunktion (früheste Arterienveränderung) Vicorder®, 80 Beats Medical)

Messung von advanced glycation endproducts (AGE Reader®; 80 Beats Medical), i.e. verzuckerter Eiweiße im Gewebe, die damit arterielle Gefäßwandveränderungen (Atherosklerose) als auch Gewebealterung verursachen (ähnlich dem Hintergrund von HbA1c-Messungen im Blut)

 

 

Die funktionellen und bildgebenden Methoden sind auf dem modernsten IT-Stand in einem Praxisinformationsystem (PIS; Medistar CGM®, CompuGroup Medical) eingebunden, in dem auch sämtliche medizinischen Daten digitalisiert sind (paperless). Die radiologische Bilddokumentation (radios) ist mit der Praxis über ein PACS (picture archiving and communication system) vernetzt; Kommunikation über QR Codes auch orts- und zeitunabhängig mit Patienten und anderen betreuenden Ärzten.

Behandlungsverfahren

Differenzierte Pharmakotherapie auf der Grundlage modernster Medikamente (aktuelle Phase III-Studien / europäische Leitlinien), ggf. Pharmakogenetik

Coaching aller 3 Lebensstilsäulen, i.e. Bewegung, Ernährung, Entspannung

Organisation interventioneller Maßnahmen wie Herzkatheter oder operativer Maßnahmen wie Bypass- oder Herzklappenoperationen im persönlichen kardiologischen Netzwerk mit Herzkliniken nach weitgehender und zielorientierter, nicht-invasiver Diagnostik; hier persönlich engste Kooperationen

Gerne beraten wir Sie bei einem konkreten medizinischen  oder persönlichen Anliegen und geben Ihnen eine Einschätzung mit an die Hand

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