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Am Ultraschallgerät im European Prevention Center zeigt Prof. Dr. med. Uwe Nixdorff, wie eine frühe Ablagerung in der Halsschlagader aussieht und warum sie gefährlich werden kann, obwohl sie keine Beschwerden macht.
Transkript
Nach dem automatischen Transkript, sprachlich geglättet.
Schönen guten Tag, mein Name ist Uwe Nixdorff, ich begrüße Sie im European Prevention Center. Wir machen in diesem Zentrum sehr viel Früherkennung und dazu auch sehr viel Bildgebung: Wir haben Ultraschall, MRT und CT.
Hinter mir ist der Monitor eines Ultraschallgeräts, und da möchte ich Sie in einen typischen Befund hineinführen, den wir so frühzeitig erkennen können. Was Sie hier sehen, ist die Halsschlagader. Man sieht sehr schön, wo ich jetzt hinzeige, eine Verdickung, auch eine Verkalkung: eine ganz frühe Plaque. Die tut nicht weh. Und da sind wir schon beim Thema, warum es so wichtig ist, das früh zu erkennen.
Dieses Schema zeigt eine aufgeschnittene Arterie. Im unteren Teil sehen Sie, nicht ohne Grund gelb dargestellt, eine typische lipidhaltige, also fetthaltige Plaque. Die tut erst einmal gar nicht weh, und es fließt auch noch genug Blut hindurch. Im nächsten Augenblick, und da kann zum Beispiel Stress ein Faktor sein, bricht sie auf, sie rupturiert, und dann haben Sie eine innere Verletzung. An der Stelle bildet sich ein Gerinnsel, das Gefäß verschließt sich, und so kann sich ein Herzinfarkt oder auch ein Schlaganfall darstellen. Daran sterben die meisten Menschen in unserem Land.
Vielen Dank. Wir sind das EPC. Wir nehmen uns Zeit für Sie.